Große Wildnis Kamtschatka

Sonntag

17. März 2019

Große Wildnis Kamtschatka

Live-Multivisions-reportage

Einlass: 14 Uhr
Beginn: 15 Uhr

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INFOS ZUR VERANSTALTUNG

Er war Mittelstreckenläufer, Bauunternehmer und ist jetzt Weltenbummler. Ralf Schwan (57) hat in seinem Leben schon viel erreicht und trotzdem setzt er sich immer wieder neue Ziele. Nun präsentiert der bei Gotha in Thüringen geborene Abenteurer am 17.03.2019 um 15:00 Uhr auf der „Bühne am Schardthof“ in Essenbach seine Live-Multivisionsshow „Große Wildnis Kamtschatka“. Die russische Halbinsel in Nordostasien beschreibt Ralf Schwan so: „Lebensfeindlich, einsam, wild und doch atemberaubend schön!  Eine Landschaft, wie auf dem Mond oder auf einem anderen Planeten, unreal, bizarr, düster, magisch. Wenige Kilometer weiter unwegsame Taiga und Tundra mit einer Wildnis, in der viele der großen Bären leben.“

Eigentlich wollte Schwan ja ganz woanders hin, Kamtschatka stand nur neben anderen Reisezielen auf seiner Wunschliste. Ziel im Jahr 2014, war das ursprüngliche Tibet. Seit vielen  Jahren gibt es zwischen der chinesischen  Diktatur und den Tibetern einen lange  andauernden Konflikt. In den Jahren und Zeiten,  wenn große religiöse Feste anstehen, wird die Region meist zur Sperrzone und für die Welt  geschlossen. Und so wurde seine geplante Tour in diesem Jahr auf „Eis“ gelegt.

So rückte plötzlich Kamtschatka wegen seiner Vulkane und seiner abwechslungsreichen Landschaft in der Wunschliste der Reiseziele nach ganz oben. Aber es gab einen großen Unterschied zur Himalaya-Expedition. Dort kann man sich Träger mieten, die einem das ganze Gepäck tragen, während man selber mit einem Handgebäck durch die Gegend wandert. In Russland gibt es zwar auch einen Führer, aber das Gepäck muss man dort schon selber tragen.

Gereist ist Schwan schon seit langen. Jedoch waren die Reisen weitestgehend immer dem Sport untergeordnet.  „Ich war sehr leistungsorientiert. So habe ich von dem Wettkampf-Land kaum etwas gesehen. Wir sind angereist, waren in unseren Trainingscamps und haben von den Ländern meist nur wenig gesehen und erlebt“ erinnert sich Ralf Schwan.

Im Alter von 40 Jahren sagte sich Schwan, dass seine große sportliche Zeit vorbei ist. Sein Geld verdiente er als Bauunternehmer, aber die Leidenschaft zu Reisen blieb. Dazu hat er in seiner Marlis, eine Frau, die ihn stets begleitet. Die ersten Expeditionen führte beide zum Kilimandscharo, Mt. McKinley in Alaska und nach Chile in die Wüste Ojos del Salados.

Viele Touren folgten in den Jahren.  2010 gab Schwan dann sein Bauunternehmen auf und machte sein Hobby zum Beruf. „Wenn man einmal richtig Blut geleckt hat, dann kann man nicht aufhören und macht weiter“, sagt Ralf Schwan.

Insgesamt zwei Expeditionen führten ihn und Marlis nach Kamtschatka. Dort stiegen sie auf Vulkane, wanderten durch mondartige Landschaften und standen dann ganz plötzlich wieder in wilden Taiga und Tundren. Für Ralf Schwan war die Landschaft wie das Wetter: sie unterlag einem ständigen Wechsel. Leider regnete es sehr oft während ihrer Expedition, danach kam aber wieder die Sonne. „Wir haben ständig Bären gesehen und mussten darauf achten, nicht in deren Fluchtentfernung zu kommen. Wenn sich ein Bär in die Ecke getrieben fühlt, dann wird er aggressiv. Aber grundsätzlich ist das nicht der Fall, man muss nur die Regeln einhalten. Einmal konnte ich einen Bären aus 50 Meter Entfernung fotografieren, als wir auf einen Hügel stiegen stand er plötzlich vor uns “, berichtet Ralf Schwan.

Für Schwan ist Kamtschatka eines der letzten großen Wildnisgebiete auf unseren Planeten. Grund dafür ist, dass die Halbinsel wegen dem Ost-West-Konflikt lange militärisches Sperrgebiet war. Bis heute ist das Gebiet touristisch nur wenig oder kaum erschlossen. Abenteuerlust und Pioniergeist sind gefordert,

„Manche sagen, eine Reise dorthin ist wie eine Reise zurück zum Ursprung des Lebens“, sagt Ralf Schwan.

Seine Frau Marlies begleitet ihn nicht nur auf seinen Reisen, sondern auch auf seinen Vortragsreisen. Sie hilft beim Aufbau der Technik, aber wenn dann ihr Ralf seine Multivisionsshow präsentiert, sitzt sie im Publikum. „Ich habe das große Glück, dass ich mit Marlis eine Gleichgesinnte gefunden habe, die auch Läuferin ist und körperlich meine Reisen begleiten kann“, sagt Ralf Schwan.

Tickets gibt es im Vorverkauf zu 15 Euro (Abendkasse 17 Euro):
ab sofort Online auf unserer Homepage

und bald schon

In Essenbach

  • in der der Bühne am Schardthof während der Veranstaltungen
  • bei der Lottoannahme im Edeka
  • bei der Postagentur und

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